Lademeter statt Kilogramm: Was Möbelfracht teuer macht
Ein voll beladener Koffer oder eine volle Wechselbrücke mit Möbeln ist oft weit vom zulässigen Gesamtgewicht entfernt. Schränke, Tische und Polstermöbel bestehen zu einem großen Teil aus Volumen. Deshalb wird Möbelfracht meist nach Lademetern, Stellplätzen oder Volumen abgerechnet und nicht nach Gewicht.
Für Verlader heißt das: Jeder Zentimeter Ladefläche hat einen Preis. Wer die Fläche nicht nutzt, bezahlt sie trotzdem.
Wo Auslastung verloren geht
Verpackungen, die nicht stapelbar sind oder unnötig Raum beanspruchen
Ladeplanung nach Auftragseingang statt nach Ladefläche
Teilladungen, die sich mit anderen Sendungen bündeln ließen
Rückfahrten ohne Retouren oder Beiladung
Schon kleine Änderungen an Verpackung und Ladeplanung können spürbar mehr Ware auf dieselbe Fläche bringen. Der erste Schritt ist, die tatsächliche Auslastung zu messen.
Fachbeitrag
Mehr als die Grundfracht: Zuschläge und Nebenkosten im Blick
Bei Ausschreibungen steht meist die Grundfracht im Mittelpunkt. Auf der Rechnung kommen dann weitere Positionen hinzu, die sich über das Jahr deutlich summieren.
Typische Positionen auf Frachtrechnungen
Dieselfloater und Mautzuschläge
Avisierung und Zustellung im Zeitfenster
Etagenzustellung, Montage und Mitnahme von Verpackung
Standzeiten bei Be- und Entladung
Rücktransporte und Retouren
Viele dieser Zuschläge sind berechtigt. Entscheidend ist, dass sie vertraglich klar geregelt sind und regelmäßig gegen die Vereinbarung geprüft werden. Wer Nebenkosten transparent macht, verhandelt auf Augenhöhe.
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